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20 Jahre FilmFernsehFonds Bayern

Aimée & Jaguar und Comedian Harmonists sind die ersten Filme, die vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF) 1996 gefördert wurden. Seitdem hat der FFF mehr als eine halbe Milliarde Euro in die bayerische Film- und Gamesförderung gesteckt und damit viele Erfolge unterstützt.

Der FFF hat sechs Gesellschafter: Freistaat Bayern, Bayerischer Rundfunk,  Bayerische Landeszentrale für neue Medien, ZDF, ProSiebenSat.1 und RTL.

Anlass und Ansporn den FFF zu gründen war es, die Leistungsfähigkeit und Qualität der bayerischen Produzentenlandschaft zu stärken. Erster Geschäftsführer war Herbert Huber. 2001 folgte ihm Prof. Dr. Klaus Schaefer, der bis heute die Geschäfte des FFF führt. Der Fonds unterstützt Kino- und Fernsehfilmproduktionen ebenso wie den Nachwuchs, Drehbücher, Projektentwicklungen, den Verleih und Vertrieb von Filmen. Bis heute hat er 40 TV-, 46 Kino- und 104 Nachwuchsregisseure bei ihren Arbeiten unterstützt. Dazu zählen unter anderem Michael Bully Herbig, Nico Hofmann, Joseph Vilsmaier, Florian Gallenberger oder Marcus H. Rosenmüller. “Filmschaffende, Kinobetreiber, Festivalleiter und Spieleentwickler fanden und finden beim FFF eine Antragsheimat”, heißt es in der Jubiläums-Zeitung des FFF.

Impressionen aus 20 Jahren FFF

Aber auch Filmtheater werden finanziell unterstützt. Bei der Umstellung auf die digitale Vorführtechnik war das gerade für kleinere Kinos hilfreich, die sich ein Umrüsten alleine nicht hätten leisten können. Und vor sieben Jahre kam die Gamesförderung zu den Aufgaben des FFF hinzu. Das erste, vom FFF geförderte Game, kam 2011 auf den Markt und hieß Physikus/HD2. Bis November 2015 hat der FFF 72 Spiele gefördert. Darunter auch das Game Shift Happens von Klonk Games, das 2016 gleich zweimal mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet wurde.

“Der FilmFernsehFonds Bayern hat sich zu einem der erfolgreichsten Förderinstrumente in Deutschland entwickelt”, heißt es in einem Faktenblatt des bayerischen Wirtschaftsministeriums.