Medienkompetenztage: Bündelung verbessert die Sichtbarkeit

Vom 29. September bis 1. Oktober 2014 finden in Bayern die Medienkompetenztage statt. Das Mediennetzwerk fragte Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), was die Besucher erwartet.

 

Siegfried Schneider

Siegfried Schneider

Herr Schneider, warum gibt es in Bayern in diesem Jahr Medienkompetenztage?

Siegfried Schneider: Bayern betreibt in Sachen Medienkompetenz sehr viele Aktivitäten. Dies kann ich aus Sicht der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien gut beurteilen. Ich halte die Bündelung dieser Aktivitäten an speziellen Medienkompetenztagen für notwendig. Wir können damit sehr gut darstellen, was es bereits gibt. Außerdem bekommen wir Impulse für Neues.

 

Was machen die BLM und die Stiftung in Sachen Medienkompetenz?

Schneider: Wir unterstützen sehr stark Flimmo, die Programmberatung für Eltern, und den Medienführerschein. Dafür gibt es etwa 100.000 Downloads bereits für Unterrichtseinheiten. Außerdem gibt es seit zwei Jahren das medienpädagogische Referentennetzwerk mit jährlich rund 250 Elternabenden. Für angehende Erzieherinnen und Erzieher gibt es Fortbildungen. Und dann machen wir noch die Fachtagung des Forums Medienpädagogik.

 

Wie beteiligt sich die BLM und die Stiftung konkret an den Medienkompetenztagen?

Schneider: Wir sind bei der Eröffnungsveranstaltung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg dabei. In Hof und im Umkreis veranstalten wir sechs Elternabende des medienpädagogischen Referentennetzwerks. Die Augsburger Mediengespräche am 1. Oktober über Big Data finden im Rahmen der Medienkompetenztage statt. Außerdem diskutiere ich auf der Abschlussveranstaltung am 1. Oktober im Bayerischen Wirtschaftsministerium mit Medienstaatssekretär Franz Josef Pschierer.

 

Zum Programm der Medienkompetenztage Bayern