Smartphone: Zwischen Helfer und Stressfaktor

Smartphone: Zwischen Helfer und Stressfaktor

Vor etwa zehn Jahren kamen die ersten Smartphones auf den Markt. Heute ist ein Leben ohne sie unvorstellbar. Das Smartphone ist zu unserem festen Wegbegleiter geworden: 55 Mal am Tag nutzen wir laut einer Studie der Universität Bonn Smartphone-Funktionen, alle 18 Minuten schicken wir WhatsApp-Nachrichten oder Mails, surfen oder telefonieren wir. Smartphones sind persönliche Assistenten, sie halten das Wissen der Welt jederzeit bereit, sie sind Fotoapparate, Videokameras und Kompasse. Sie sind  ungemein praktisch und fördern die Flexibilität im Beruf und in der Freizeit, können aber auch zum Stressfaktor werden und unsere Gesundheit gefährden.

Es verschwimmen die Grenzen von Individual- und Massenkommunikation, von Privatem und Beruflichem. Virtuelles Dabeisein kann zum Ersatz für echte Nähe werden, für viele wächst der Druck, sich per Social Media selbst zu inszenieren. Verlieren wir durch den ständigen Blick aufs Handy den Blick für die Realität? Sind alle Jugendlichen und Erwachsenen, die das Handy vor lauter Angst, etwas zu verpassen, nicht mehr zur Seite legen können, suchtgefährdet? Was ist zu tun, um hier das Gleichgewicht wieder herzustellen bzw. zu wahren?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Mediengespräch Regensburg am 30. Januar 2018 im Regensburger Degginger. Die Veranstaltung wird organisiert und durchgeführt von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Partner sind die lokalen Radio- und Fernsehsender. Der Eintritt ist kostenlos.