Hass im Netz: Was wir gegen Beleidigungen und Hetze tun können

Hass im Netz: Was wir gegen Beleidigungen und Hetze tun können

Der raue Umgangston online kann schockieren und verletzen. Anonyme Kommentatoren beschimpfen Journalisten, deren Standpunkte sie nicht teilen. Auf Facebook droht so mancher auch ohne Deckname politischen Gegnern mit Gewalt. Auch Schüler mobben einander etwa mithilfe Sozialer Netzwerke. Diese geben ihre Moderationskriterien nicht preis und entscheiden scheinbar willkürlich, welche Inhalte sie auf ihren Seiten dulden. Die Politik hat sie per Gesetz verpflichtet, zumindest Strafbares schnell zu löschen. Einige befürchten nun, dass die Androhung von hohen Bußgeldern die Netzwerke jetzt dazu bewegt, im Zweifelsfall auch legitime Meinungsäußerungen zu entfernen und sehen das Internet als öffentliches Forum bedroht.

Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit? Wie kann man online einen respektvolleren Umgang miteinander gestalten? Funktioniert das Netzwerkdurchsetzungsgesetz? Wie verhält man sich richtig, wenn man Verleumdungen oder Volksverhetzung im Netz entdeckt? Wie kann sich gegen Beleidigungen in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, WhatsApp o.ä. wehren?