Digitaler Burnout? Der richtige Umgang mit dem Smartphone

Digitaler Burnout? Der richtige Umgang mit dem Smartphone

Ständig online, immer erreichbar: Das Smartphone ist zu unserem festen Wegbegleiter geworden: 55 Mal am Tag nutzen wir laut einer Studie der Universität Bonn Smartphone-Funktionen, alle 18 Minuten schicken wir WhatsApp-Nachrichten oder Mails, surfen oder telefonieren wir. Wegen der sogenannten Smombies, die sich nur noch mit gesenktem Kopf fortbewegen, wurden in Köln und Augsburg nun testweise Lichter am Boden installiert, die auf Gefahren aufmerksam machen sollen.

Das Smartphone ist ungemein praktisch und fördert die Flexibilität im Beruf und in der Freizeit, kann aber auch zum Stressfaktor werden und unsere Gesundheit gefährden. Während manche Experten vor der übermäßigen Nutzung und einem Digitalen Burnout warnen, wünschen sich andere mehr Kenntnisse und Programmierwillen der Jugendlichen, weil unsere Wirtschaft sonst auf der Strecke bleibt. Verlieren wir durch den ständigen Blick aufs Handy den Blick für die Realität? Sind alle Jugendlichen und Erwachsenen, die das Handy vor lauter Angst, etwas zu verpassen, nicht mehr zur Seite legen können, suchtgefährdet? Was ist zu tun, um hier das Gleichgewicht wieder herzustellen bzw. zu wahren? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das erste Rosenheimer Mediengespräch am 18. September 2017 im Rosenheimer Bildungswerk.