„Bleib so wunderschön verspult, anders, frisch und sexy“ – 20 Jahre afk

Der afk, Sprungbrett für viele Medienmacher, wird 20 Jahre alt. 20 Jahre, in denen junge Leute bei afk tv und dem Radiosender M94.5 ausgebildet werden und ihre Laufbahn in der Medienwelt starten. Sie probieren sich aus, bauen Netzwerke und finden die eigenen Stärken. Auf medien.bayern erzählen Absolventen, wo ihr Weg sie hingeführt hat und welche Rolle der afk dabei spielte.

 

Jasmin Koerber, Redaktion PULS

„Hey afk, vielen Dank dafür, dass du so lange Zeit mein Münchner Heimathafen warst! Bleib so wunderschön verspult, anders, frisch und sexy wie du schon die letzten 20 Jahre warst!“

 

Jasmin Koerber © privat

Jasmin Koerber. Foto: privat

„Bei PULS, dem jungen Angebot des Bayerischen Rundfunks, arbeite ich wechselweise in der Fernsehplanung und in der Online- und Social Media-Redaktion. Wenn dann noch Zeit ist, mache ich Buchrezensionen für’s Radio oder schreibe Radiobeiträge über Netzthemen. Mir wird so schnell nicht langweilig …

Ohne den afk hätte ich meinen Traumjob hier ziemlich sicher nicht. Die Zeit dort war die Grundlage für alles Weitere. Am Anfang habe ich bei M94.5 viele Radiobeiträge für das Tagesteam und das Politikressort gemacht. Später kamen dann noch Moderation, Nachrichten, Schichten als Redakteurin vom Dienst und gegen Ende meiner Zeit Chefin vom Dienst dazu. Das hat mir alles den Weg geebnet für alle weiteren Stationen: Hospitanzen beim Deutschlandfunk, dem BR und einigen anderen Medienunternehmen.

 

Daniel Zoll, Event-Moderator, Redaktionsleiter bei JAM FM und Berater

„Ich wünsche dem afk, dass er weiterhin von allen Förderen Unterstützung bekommt! Es lohnt sich, so in den Nachwuchs zu investieren. Das sind die Leute von morgen, die braucht man!“

Daniel Zoll © privat

Daniel Zoll. Foto: privat

„Für mich war sehr früh klar, dass es die Medienbranche wird, schon während der Schulzeit. Da wollte ich VIVA-Moderator werden. Nach dem Abitur hab ich ein Praktikum beim afk gemacht zuerst bei M94.5, dann bei afk TV. Das war eine coole Zeit, ich habe viel gelernt und schnell Verantwortung übernommen. Bei afk TV war für die Organisation von Berichterstattungen zuständig und habe die Redaktionsleitung übernommen. Danach habe ich in Berlin Politik studiert, bin aber sehr schnell wieder beim Radio gelandet, habe das Studium nach dem vierten Semester geschmissen und mich ins Berufsleben gestürzt.

Der afk ist nicht nur Ausbilder, sondern auch ein großartiges Netzwerk. Wissen kann sich jeder aneignen. Allein was die technische Ausrüstung angeht: Vor 20 Jahren konnte sich keiner eine Kamera leisten, heute schon. Was aber einen Ausbildungssender wie dem afk das Alleinstellungsmerkmal gibt, ist, dass man Leute kennenlernt und Kontakte knüpft – das ist das Allerwichtigste. Der afk ist also alles andere als: „Komm mal drei Monate und spiel mit der Kamera rum“.

 

Matthias Ring, Produzent bei kandis media

„Alles Gute, macht noch viele Jahre weiter! Der afk ist eine große Chance für motivierte junge Leute, die „was mit Medien” machen wollen!“

 

Matthias Ring © privat

Matthias Ring. Foto: privat

„Ich bin Filmproduzent aus München und ich habe zusammen mit meinem Kollegen Vincent Schulist vor knapp zwei Jahren eine Produktionsfirma gegründet. Wir produzieren Case- und Eventfilme, Werbe- und Imagefilme, aber auch Musikvideos, Kurzfilme und verschiedene künstlerische Projekte.

Als wir beide unser Praktikum bei afk tv hinter uns hatten, haben wir ziemlich schnell bemerkt, dass wir als Team gut funktionieren und beide das langfristige Ziel haben, Spielfilme und Serien zu entwickeln und zu produzieren. Da das natürlich nicht von heute auf morgen funktioniert, wollten wir früh damit anfangen unser Netzwerk und Know-how auszubauen. Das führte dann zur Gründung von kandis media.

Der afk war das Härtetraining, um mich an den Medienalltag zu gewöhnen. Drehen, schneiden, recherchieren, moderieren – man kann wirklich (fast) alles ausprobieren. Das ist eine einmalige Chance in kurzer Zeit sehr viel praktisches Wissen anzusammeln und sich zu orientieren. Der Druck ist notwendig, der wird später ja auch nicht weniger.“

 

Eva Nusshart, Redakteurin bei Sat.1 Bayern und N24

„Ich wünsche dem afk viele weitere wundervolle, kreative und erlebnisreiche Jahre. Bleibt neugierig und genießt die Zeit mit vielen wissensdurstigen Praktikanten. Alles Gute und Happy Birthday lieber afk!“

 

Eva Nusshardt © privat

Eva Nusshardt. Foto: privat

„Bei Sat.1 Bayern erstelle ich tagesaktuelle Beiträge im Nachrichtenformat. Da wir keine bestimmten Ressorts haben, sind die Themen bunt gemischt: Von politischer Berichterstattung bis zum roten Teppich. Außerdem bin ich für Sat.1 Bayern und N24 als Schaltenreporterin im Einsatz und berichte bei aktuellen Ereignissen live vor Ort.

 Der afk hat mir viele Grundlagen vermittelt, mit denen ich bei den darauffolgenden Praktika oft punkten konnte. Beim afk heißt ein Praktikum nicht nebenher mitlaufen und beobachten sondern ausprobieren, selber machen, dabei lernen. Nicht zu vergessen, die vielen Referenzen, die ich in dieser Zeit gesammelt habe … Ich habe in der Redaktion gearbeitet und viel moderiert. Beim afk habe ich meine Leidenschaft für die Kamera entdeckt. Sowohl die Arbeit vor der Kamera, als auch dahinter.

In meinem Beruf darf ich jeden Tag aufs Neue so viel lernen, treffe viele spannende und interessante Menschen und kann meine Kreativität ausleben. Daran habe ich wahnsinnig viel Spaß und bin mit ganzen Herzen dabei!“