Medien-Lexikon: Crowdfunding

Beim Crowdfunding (deutsch: Schwarmfinanzierung) finanziert der Schwarm der Internetnutzer mittels vieler kleiner Geldbeträge gemeinsam ein Projekt. Die Geldvergabe basiert auf dem Alles-oder-nichts-Prinzip.

Linette Hemrich

Linette Hemrich. Foto: IHK

Gelingt es dem Projektstarter nicht, innerhalb eines festen Zeitraums von meist wenigen Wochen genügend Geldgeber für sein Projekt zu begeistern, ist das Crowdfunding gescheitert. Das Projekt geht leer aus und bereits gesammeltes Geld fließt zurück an die Unterstützer. Meistens erhalten Unterstützer beim Crowdfunding ein materielles oder immaterielles Dankeschön als Gegenleistung. Je nach Ausgestaltung unterscheidet man verschiedene Arten von Crowdfunding: reward-based Crowdfunding (Unterstützer erhalten Prämien), equity-based Crowdfunding oder Crowdinvesting (Unterstützer investieren in junge Unternehmen und erhalten eine Gewinnbeteiligung), donation-based Crowdfunding (keine Gegenleistung) und lending-based Crowdfunding (Unterstützer vergeben Kredite und erhalten eine Rendite).

Linette Heimrich
(Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern)

 

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