Andreas Zeitler von Vuframe spricht beim Workshop AR meets Architektur.

Workshop AR meets Architektur: Ein neues Erlebnis schaffen

Das MedienNetzwerk Bayern hat gemeinsam mit dem Verlag ATEC Business Information einen Workshop „Augmented Reality meets Architektur“ am 3. Juli 2015 in München veranstaltet.

Eine Aufgabe des MedienNetzwerk Bayern ist die branchenübergreifende Vernetzung. Neben Medizintechnik und Automotive hat die Medienstandortagentur deshalb die Medienbranche mit Architektur zusammengebracht.

Andreas Zeitler von Vuframe spricht beim Workshop AR meets Architektur.

Andreas Zeitler von Vuframe spricht beim Workshop AR meets Architektur. Foto: Markus Kaiser

Andreas Zeitler, Geschäftsführer von Vuframe in Regensburg, gab in seiner Keynote einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der erweiterten Realität: „Wir schreiben uns auf die Fahne, alle Technologien zu kennen.“ Seit vier Jahren gibt es das Unternehmen, seit einem Jahr hat es sogar eine Niederlassung in Dubai.

Im zweiten Vortrag sprach Martin Lechner, Geschäftsführer von formstadt Architekten in München, über „Architektur und Visualisierungen“ und zeigte anhand konkreter Beispiele, worauf sein Büro hier Wert legt. Über „Holodeck – Lokalisierung für virtuelle Welten“ referierte schließlich Stephan Otto vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen: „Wir wollen mit der neuen Technologie ein neues Erlebnis schaffen: Virtuelle Welten soll man tatsächlich begehen können.“ Er denkt dabei an große Areale, Fußballstadien oder Hallen. Moderiert wurde der Workshop von MedienNetzwerk-Projektleiterin Aline-Florence Buttkereit, die für die Säule Vernetzung beim MedienNetzwerk Bayern verantwortlich ist.

Workshop AR meets Architektur: Über Schnittstellen und gemeinsame Projekte wurde in München diskutiert. Foto: Markus Kaiser

Workshop AR meets Architektur: Über Schnittstellen und gemeinsame Projekte wurde in München diskutiert. Foto: Markus Kaiser

Neben Sehen und Hören spielt laut Ralf Peter Knobloch von Plan2Plus in München auch das Riechen eine große Rolle: „Wir gehen hier noch weiter: Neben der Akustik kann auch der Duft entscheidend sein.“ Spannend könnte es nach Ansicht von Martin Lechner auch sein, durch virtuelle Gebäude zu laufen und unterschiedliche Bodenbeläge zu testen, die anhand vom Klang erkannt werden können. Allerdings sei dies derzeit noch zu aufwändig, um einen Baukasten für verschiedene Objekte anzulegen.

Nach dem Workshop waren sich alle Teilnehmer einig: Es soll eine Fortsetzung mit einer Exkursion zum Holodeck des Fraunhofer-Instituts in Erlangen geben.