Creative Teatime

Berge, Bussi, Business – muss München kreativer werden?

Naherholung, Schickimicki und Geld im Überfluss, aber eine pulsierende Kreativszene? Eines ist sicher: München polarisiert. Eine Podiumsdiskussion am 9. März 2018.

Liebe und Abneigung zur Landeshauptstadt liegen nah beieinander. Für diejenigen mit Budget und Businessplan ist sie ein Paradies. Stehen aber „nur“ Kreativität und innovative Ideen im Fokus, wird sie schnell zum harten Pflaster – oder?

Ist München wirklich nur schön, wenn man es sich leisten kann? Womit kann die Stadt Kreative, StartUps und Medienschaffende locken? Welche Vorteile kann sie ihnen heute schon bieten, und was muss sie tun, um ihre Kreativszene zu befeuern?

Podiumsdiskussion mit:

Susanne Mitterer
Stellvertretende Leiterin des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft

Susanne Mitterer studierte Theater- und Opernregie bei Prof. August Everding in München sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin. Darüber hinaus absolvierte sie eine Ausbildung als systemische Beraterin für Organisationsentwicklung und Change Management beim ISB Wiesloch. Ihre vielfältige Berufserfahrung reicht von der Galerie Handwerk München bis zum Berliner Tagesspiegel, vom Musikfestival bis zur internationalen IT-Beratungsfirma.

 

Georg Dingler
Geschäftsführer bei Radio Gong 2000

Georg Dingler ist Geschäftsführer bei Radio Gong 2000 in München. Als einer der wohl bekanntesten Münchner hat er ein breites Netzwerk, darunter viele Künstler und Kreative. Für ihn ist klar: München hat jedem etwas zu bieten, wenn man sich auf die Stadt einlässt.

 

 

 

André Eckert

André Eckert ist als Art Director Motion, Experte für Animationen, Storytelling und die Umsetzung von Motion Graphics.

Zu seinen Kunden zählen unter anderen bekannte Namen wie Mercedes, Focus, Bosch und Galileo. Zur Website

Nebenbei gestaltet er als Vorstand von Queer Culture e.V. das queere Filmfestival in München und organisiert als Botschafter die Unicorns in Tech Get-Together.

 

Melina Hennicker

Die junge Künstlerin Melina Hennicker lebt und arbeitet in München. Sie graduierte 2015 an der Akademie der Bildenden Künste München.

Studienaufenthalte an der Designacademy Eindhoven, NL und der Sommerakademie Salzburg als Stipendiendatin des Kultusministeriums erweitern ihre künstlerische Ausbildung. Erste Aufmerksamkeit erhielt sie mit Aktionskunst Projekten wie „Bin Bist Ist“, bei dem sie eine Woche in einem Würfel drei Meter über dem Boden lebte und Menschen mit ihr nicht kommunizieren konnten, aber jeder die Möglichkeit hatte Dinge über einen Seilzug in den Würfel zu schicken.

Im KünstlerInnen-Duo mit Michael Schmidt entwickelt sie performative Videoinstallationen, die bereits in Düsseldorf, Nürnberg, München, Köln und Taipeh zu sehen waren.

Dr. Martina Taubenberger

Martina Taubenberger studierte in Bamberg, Chicago und München Amerikanistik, Anglistik und Musikwissenschaft und promovierte sich 2009 in Mainz. Seit Anfang 2011 ist sie als selbstständige Kulturmanagerin, freie Kuratorin und Konzeptentwicklerin tätig. Zur Website

Darüber hinaus berät Taubenberger Kommunen, Kultureinrichtungen und Unternehmen in den Bereichen Kultursponsoring und kulturelle Standortentwicklung und ist als Moderatorin tätig. Martina Taubenberger ist seit 2016 Geschäftsführerin des Kulturzentrums whiteBOX.art am Ostbahnhof, dessen Konzeption sie entwickelte.

Moderation:

Jim Sengl

Vernetzung und strategische Partnerschaften, MedienNetzwerk Bayern

 

 

 

 

 

Die kostenfreie Veranstaltung findet im Rahmen der MCBW 2018 statt.

Wann und wo?

9. März, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

MCBW Forum, Museumsinsel / Ludwigsbrücke
80538 München

Ohne Anmeldung! Einfach kommen und dabei sein.

MCBW – Munich Creative Business Week

München und Bayern als Kreativwirtschaftsstandort stehen für eine herausragende unternehmerische Verbindung von Design und Wirtschaft. Die jährlich im ersten Quartal von bayern design organisierte MCBW macht als größter deutscher Designevent das Potenzial deutlich: Rund 200 engagierte Programmpartner schaffen eine Plattform für designaffine Unternehmen, Gestalter und Designagenturen aller Disziplinen sowie designinteressierte Bürger.